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Spiegeltherapie in der Neurorehabilitation

„Bei der Spiegeltherapie wird ein Spiegel so in der Körpermitte des Patienten platziert, dass Bewegungen des gesunden Arms/Beins durch den Blick in den Spiegel als Bewegungen des betroffenen Arms/Beins wahrgenommen werden. Der gelähmte Arm liegt hierbei hinter dem Spiegel und der nicht-gelähmte Arm vor dem Spiegel. Der gelähmte Arm wird dann entweder vom Therapeuten oder Angehörigen geführt oder der Patient beobachtet die Bewegungen seines gesunden Armes im Spiegel ohne dass eine Bewegung auf der gelähmten Seite stattfindet. Dadurch ergibt sich eine optische Illusion: Es scheint so, als würde sich der gelähmte Arm auch bewegen. Diese Illusion scheint bestimmte Hirnareale zu aktivieren, die einen positiven Einfluss auf die Rehabilitation haben.“
(Quelle: http://spiegeltherapie.com/spiegeltherapie-in-der-rehabilitation/)

Kursinhalte:

  • Die praktische Anwendung der Therapie nach einem Schlaganfall
  • Praktische Umsetzung der Therapie bei verschiedenen Symptomen nach einem Schlaganfall (obere/untere Extremität)
  • Die Therapiemöglichkeiten bei Neglectpatienten und Thalamussyndrom
  • Der theoretisch-wissenschaftliche Hintergrund der Spiegeltherapie
  • Was ist das Spiegelneuronensystem und welche Bedeutung hat es für die Spiegeltherapie?
  • Was verbirgt sich hinter der Theorie des learned non-use Phänomens und wie wirkt Spiegeltherapie hierauf?
  • Welche Bedeutung kommt dem visuellen Kortex zu und welche neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt es im Bezug auf die kortikale Repräsentation des Körperschemas?
  • Evidenz der Spiegeltherapie: Wie gut sind die klinischen Effekte der Spiegeltherapie wissenschaftlich belegt?
  • Die praktische Anwendung der Therapie bei anderen Krankheitsbildern Phantomempfindungen (Missempfindungen, Schmerz) nach Amputationen der oberen und unteren Extremität
  • Die Anwendung beim komplexen regionalen Schmerzsyndrom (CRPS)
  • Die Anwendung bei peripheren Überempfindlichkeiten nach chirurgischen Eingriffen
  • Konzept einer neuartigen, innovativen ‚Tele-Spiegeltherapie’ zur Unterstützung des Eigentrainings der Patienten. Auf Wunsch können die Teilnehmer in das neue ‚Tele-Spiegeltherapie-Register’ aufgenommen werden.
  • Geeignete Testverfahren zur Evaluation der Therapie

Ihr Referent
André Böttner, Ergotherapeut, Fa. Ergosetup, Dresden

10 Fortbildungspunkte


Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft e.V.
15.06.2018, 09:00 - 18:00 Uhr
Kirchplatz 7
08468 Reichenbach
Frau Susan Schmidt
susan.schmidt@bsw-mail.de
Telefon: 03765 554015
120,00 €, (umsatzsteuerbefreit), Förderung über Bildungsprämie, www.bildungspraemie.info



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Fort- und Weiterbildung

Susan Schmidt
Susan Schmidt
Abteilungsleiterin Fort- und Weiterbildung
susan.schmidt@bsw-mail.de

Adresse und Anfahrt

Bildungszentzrum Reichenbach

Bildungszentrum für Soziales, Gesundheit und Wirtschaft Reichenbach
Kirchplatz 7
08468 Reichenbach

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